News: Premiere des VW Up! Lite in Los Angeles

Volkswagen setzt bereits mit seinen sauberen Hightech-TDI- und TSI-Motoren weltweit Maßstäbe in Sachen Effizienz. Der neueste Coup folgt nun auf der Los Angeles Auto Show (4. bis 13. Dezember): die Weltpremiere des Up! Lite. Ein progressiver, sparsamer und in allen Details clever konzipierter Viersitzer mit Hybridantrieb. Durchschnittsverbrauch: 2,44 l/100 km! Nachhaltiger ist kein anderes Auto. Mit einer Antriebskonzeption aus TDI (Turbodiesel), Elektromotor und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie bester Aerodynamik (cw-Wert: 0,237) drückt Volkswagen die CO2-Emissionen auf sensationelle 65 g/km. Damit ist die dreitürige Studie das sparsamste und mit Blick auf die CO2-Gesamtbilanz umweltschonendste viersitzige Auto der Welt. Technisch wie optisch avanciert der Up! Lite so zum Spiegelbild der Zukunft. Die wie aus einem Stück Aluminium herausmodellierte Karosserieskulptur unterstreicht dabei mit ihren klaren Linien, wie faszinierend ein perfekt auf die Aerodynamik ausgerichtetes Automobil aussehen kann.

Das technisch anspruchsvolle 2-Liter-Auto könnte weltweit an den Start gehen. Der 695 Kilogramm leichte Volkswagen basiert in weiten Teilen auf Komponenten der künftigen New Small Family, einer komplett neuen Baureihe, die bereits Ende 2011 in den ersten Ländern auf den Markt kommen wird. Die Studie Up! Lite setzt die Volkswagen Strategie fort, Hightech und Highend-Qualität in allen Fahrzeugklassen anzubieten und damit den Fortschritt für jeden Autofahrer erschwinglich zu machen. Konzipiert wurde der Up! Lite als Multitalent, das die Wege in der City, die Fahrten der Berufspendler und natürlich auch sehr lange Reisen deutlich günstiger und umweltfreundlicher gestaltet.

Hybrid-Antrieb ermöglicht elektrisches Fahren

Antriebstechnisches Herzstück des Up! Lite ist der neu konstruierte Zweizylinder-Turbodieselmotor 0.8 TDI mit einer Leistung von 38 kW / 51 PS. Darüber hinaus sorgt der als Impulsstartmodul (Anlasser, Lichtmaschine und E-Antrieb) ausgelegte Elektromotor (10 kW) für eine Entlastung des TDI und für zusätzlichen Schub (Boosten) sowie die Rückgewinnung kinetischer Energie (Rekuperation). Während der Boostphasen – etwa beim zügigen Überholen – ergibt sich eine Gesamtleistung des TDI- und E-Motors von 48 kW / 65 PS. Ein Derivat des im Up! Lite eingesetzten TDI kam übrigens auch an Bord der Studie L1 zum Einsatz, die Volkswagen letzten September auf der IAA in Frankfurt präsentierte.

Der Hybridantrieb des Up! Lite wurde so ausgelegt, dass die Studie in zwei Betriebsphasen gänzlich ohne Antrieb des TDI auskommt. Erste Phase: Beim sogenannten Segeln, aktiviert durch das Loslassen des Gaspedals (der Wagen rollt, der TDI-Motor ist abgeschaltet). Zweite Phase: Über kürzere Distanzen, etwa in Wohngebieten, ist der E-Motor in der Lage, den Up! Lite allein anzutreiben. Die nötige Energie liefert in diesem Fall eine Lithium-Ionen-Batterie. Aufgrund des darstellbaren rein elektrischen Antriebs wird diese Konfiguration als Vollhybrid eingestuft. Die Schaltarbeit übernimmt dabei ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), wie es zum Beispiel auch im neuen Polo eingesetzt wird. Darüber hinaus ist der Volkswagen mit einem Start-Stopp-System ausgestattet.

Komfort und Sicherheit ohne Kompromisse

Selbstverständlich gibt es auch beim Up! Lite keine Abstriche in Sachen Komfort und Sicherheit. ESP ist an Bord, Airbags sind an Bord, Platz ist an Bord, modernste Info- und Bedienungsfeatures sind an Bord sowie das gute Gefühl, eine hochinnovative Sicherheitskarosserie aus Aluminium, Stahl und Kohlefaser um sich zu wissen. Die Volkswagen Studie ist 160 km/h schnell (100 mph) und beschleunigt in respektablen 12,5 Sekunden auf 100 km/h (0-60 mph in 12 Sekunden).


Der Up! Lite ist generell ein Paradebeispiel innovativer Ingenieurskunst unter dem Siegel „Made in Germany“. Und zwar nicht nur im Hinblick auf den effizienten Antrieb und die Leichtbau-Karosserie. Einige Beispiele: Der Kühlergrill schließt und öffnet sich automatisch je nach Kühlbedarf des Motors („aktives Thermomanagement“); statt klassischer Rückspiegel erledigen drei Kameras diesen Job besser und aerodynamischer; ist der Wagen abgestellt, wird im Sommer gezielt die warme Luft nach außen gelenkt („passive Standlüftung“); eine „optimierte Easy-Entry-Funktion“ ermöglicht einen extrem komfortablen Fond-Einstieg und -Ausstieg; Fahrer- und Beifahrersitz gleichen bei der Längseinstellung automatisch die Sitzhöhe an; die Rückbanklehne wird zum Umklappen einfach durch das Wegklappen der hinteren Kopfstützen entriegelt („Easy Switch“); die Bedienung der Fahrzeugeinstellungen (u.a. Lüftung, Internet, Telefon, MP3, Video, Telefon, Bordrechner, Radio) erfolgt zentral über einen intuitiv bedienbaren Touchscreen mit Bewegungssensorik.

Das Design der Welt von morgen

Selbst das innovativste Auto muss gut aussehen, damit es wirklich Spaß macht. Der in „Liquidblau metallic“ lackierte Up! Lite macht Spaß. Denn der 3,84 Meter lange, 1,40 Meter hohe und 1,60 Meter breite Up! Lite tritt futuristisch, frech und formal eigenständig auf. Ein Auto wie aus einem Guss. Im Vergleich zur 2009 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt gezeigten Studie E-Up! ist er einerseits flacher, andererseits aufgrund der nochmals höheren aerodynamischen Anforderungen länger und erreicht hier nahezu das Niveau des Polo (3,98 Meter).

Das Design selbst zeigt ein Kompaktfahrzeug, dem der nachhaltige Antrieb und die generell progressive Konzeption regelrecht anzusehen sind. Der Up! Lite gleicht dabei im Heckbereich einem markanten Steilheck-Sportwagen. Die breite Schulterpartie erinnert deshalb durchaus an den Scirocco. Darüber hinaus wird die Optik im hinteren Bereich durch die große Glasfläche der Heckklappe, die LED-Rückleuchten und die in den Stoßfänger integrierten Nebelrückleuchten (c-förmig) im typische Stile des Up!-Designs dominiert. Im vorderen Stoßfänger finden sich die Pendants dieser Leuchten als Nebelscheinwerfer wieder. Klar und auffallend glattflächig wurde die Silhouette gestaltet. Außer der oberen Tornadolinie, den Radläufen und einer hier integrierten Verbindungslinie gibt es keinerlei Kanten. Die Seitenkameras anstelle der Außenspiegel wirken wie die Winglets an den Tragflächenenden eines Verkehrsflugzeugs. Stilistisch wie technisch ein Novum: die in einem Verbund aus Aluminium und Kohlefaser gefertigten 18-Zoll-Räder. Denn Sportlichkeit und Sparsamkeit müssen sich nicht ausschließen. (Bild/Text: Redaktion, Volkswagen)

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