Rock ’n‘ Race: Das Race 61 Festival 2010

„Anfangen! Anfangen! Anfangen!“ gellt der kollektive Schlachtruf von der Tribüne. Schon seit Stunden harren die Besucherinnen und Besucher des  13. Rock’n’Race Festival „Race 61“ im brandenburgischen Finowfurt in der gleißenden Sonne aus und warten auf den Beginn des großen Rennens. Die Ungeduld wächst: Man hinkt dem Zeitplan ein wenig hinterher und Schatten ist Mangelware auf den Showgrounds des Hot-Rod-Paradieses. Nach dem Qualifying der Motorräder wollen die aus ganz Deutschland angereisten Auto-Fans nun endlich auch die aufgemotzten Autos in Aktion erleben, die sie bereits in geparktem Zustand hinreichend bewundern durften. Immerhin ist der „Race 61“ nicht nur Namensgeber des dreitägigen Spektakels, sondern auch dessen erklärter Höhepunkt. Nur Fahrzeuge bis Baujahr 1961 dürfen an dem Rennen teilnehmen. Ein Augen- und Ohren(betäubender)schmaus gleichermaßen.


Während sich die anwesenden Fotografen am Rande der Rennstrecke noch von den gut gelaunten Streckenposten hart aber herzlich anraunzen lassen („Macht was ihr wollt, aber geht uns nicht auf den Sack!“), zeigen die anmutigen Wettbewerberinnen des „Starter Girl“ Contest bereits munter ihre Fähigkeiten beim Fähnchen schwenken. Mit beachtlicher Ausdauer und strahlendem Lächeln wiederholen die hübschen Mädels im Wechsel geduldig den immer gleichen (doch dadurch nicht weniger sehenswerten) Ablauf ihrer verantwortungsvollen Aufgabe. Damit sorgen sie in erheblichem Maße für die gleichbleibend gute Stimmung auf den Zuschauertribünen. Ebenso simpel wie die Anweisungen an die Fotografen sind auch die Rennbedingungen an sich: Eine Achtel Meile (200 Meter) müssen die Karren in Zweiergruppen gegeneinander zurück legen – möge der Schnellere gewinnen. Für einen der Teilnehmer jedoch ist die Sause bereits vorbei, bevor sie überhaupt begonnen hat: Die Kiste bockt schon beim Qualifying, verhungert spotzend am Rande der Racing-Strecke und muss von seinem zerknirschten Fahrer quer durch Brandenburgs grüne Auen zurück zum Start geschoben werden. Vielleicht ist es dem Oldie-Gefährt einfach ein wenig zu heiß, meint der Wettergott es doch dieses Jahr extrem gut mit den Motorsportlern. Alle anderen Kontrahenten haben mehr Glück: Mal knattern und knarrend, mal schnurrend wie junge Kätzchen sausen die Oldtimer über die kurze Rennstrecke und belohnen die Zuschauerinnen und Zuschauer hinreichend für ihre Geduld beim Warten…

Neugierig geworden? Dann gleich weiter lesen..! Den ganzen Artikel gibt’s im kostenlosen PDF Magazin SPRIT unter www.sprit-magazin.de > Direkter Link zur PDF Ausgabe Juli 2010 (5 MB, bitte erst vollständig laden lassen!) (Text & Bilder: Angelika Vollmer)

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